For most of the last five years, the Boeing-versus-Airbus delivery race wasn't a race at all. Crisis after crisis — the 737 MAX grounding, a pandemic, a factory-quality reckoning after a door plug blew off a jet in flight — left Boeing limping while Airbus strolled ahead handing over more airliners every year.
2026 is the year that stopped being true. Boeing came out of the gate in January faster than it has in years. Then Airbus answered. Halfway through the year, the two planemakers are separated by a margin so thin it barely registers — and that, for Boeing, counts as a comeback.
• 1. Quartal 2026: Boeing 143 deliveries vs Airbus 114 — Boeing's strongest start in years
• Bis Mai 2026: Airbus 262 vs Boeing 250 — Airbus retakes the lead
• Airbus-Ziel für 2026: rund 870 Lieferungen
• Zusammengefasster Auftragsbestand: etwa ein Jahrzehnt der Produktion wurde bereits verkauft
• Volumentreiber: the single-aisle duel — 737 MAX vs A320neo family
Ein schneller Start für Boeing dringend nötig
In the first quarter, Boeing handed over 143 commercial jets to Airbus's 114 — a 29-aircraft margin and, more importantly, a signal. After years of the company being defined by what went wrong, the opening months of 2026 were defined by aircraft actually leaving the factory and reaching airlines.
Das Herzstück dieser Erfolgsgeschichte ist die 737 MAX. Sie ist das Flugzeug, mit dem Boeing seinen Erfolg krönt, das Arbeitspferd, das die Flotten der Fluggesellschaften von Dublin bis Denpasar füllt, und die kontinuierliche Auslieferung ist entscheidend. Jede ausgelieferte MAX bedeutet Umsatz und einen weiteren zufriedenen Kunden.
Airbus schlägt zurück
Boeing's lead didn't last. By the end of May, Airbus had delivered 262 aircraft to Boeing's 250, edging back in front for the year to date. The European planemaker still sets the pace, targeting around 870 deliveries across 2026, and its order book keeps swelling — in a single recent quarter it booked around 170 net orders.
Die ehrliche Bilanz zur Halbzeit lautet also: Airbus knapp vorn, Boeing so nah dran wie seit Langem nicht mehr. Nach den Jahren, die Boeing durchgemacht hat, ist "knapp dahinter" ein Satz, den die Führungskräfte gerne akzeptieren.
Bei diesem Rennen geht es eigentlich um die Fabriken.
Here's the thing about the delivery race: it is not really about who sells more jets. Both planemakers have sold more than they can build for years — between them they are sitting on roughly a decade of backlog. Customers who order a single-aisle jet today may wait until the 2030s to fly it.
Das bedeutet, der Wettbewerb wird in der Produktion entschieden, nicht im Vertrieb. Gewinner ist, wer die Produktionsrate sicher steigern kann. Boeing hat die Produktionskapazitäten seiner 737 seit 2026 unter strenger Aufsicht der Regulierungsbehörden kontinuierlich erhöht, und jedes zusätzliche Flugzeug pro Monat entscheidet darüber, ob man Airbus einholt oder Zweiter bleibt.
For passengers, none of this changes the view from seat 14A. But for an industry that spent half a decade writing Boeing's obituary, a photo-finish delivery race in 2026 is the most interesting thing to happen to commercial aviation in years — and the clearest sign yet that the duopoly is, once again, an actual duel.
Quellen: Simple Flying; CNBC; Forecast International Flight Plan; Quartalsberichte von Boeing und Airbus.
Verwandte Fragen
Wer gewinnt das Rennen um die Auslieferungen im Jahr 2026 zwischen Boeing und Airbus?
Zur Jahresmitte 2026 liegen die beiden Hersteller fast gleichauf. Boeing legte mit 143 Auslieferungen im ersten Quartal einen starken Start hin, verglichen mit 114 von Airbus – dem besten Start seit Jahren. Doch bis Ende Mai hatte Airbus die Führung wieder übernommen (262 zu 250). Insgesamt gibt Airbus weiterhin das Tempo vor und peilt für das Jahr rund 870 Auslieferungen an.
Wie viele Flugzeuge lieferten Boeing und Airbus Anfang 2026 aus?
Im ersten Quartal 2026 lieferte Boeing 143 Flugzeuge aus, Airbus hingegen 114. Bis Ende Mai hatte sich das Verhältnis seit Jahresbeginn umgekehrt: Airbus 262 gegenüber Boeing 250. Der Unterschied ist so gering, dass er kaum ins Gewicht fällt, was die Boeing-Führung nach Jahren der Krise als echtes Comeback wertet.
Welches Auslieferungsziel verfolgt Airbus im Jahr 2026?
Airbus peilt für 2026 rund 870 Flugzeugauslieferungen an, und der Auftragsbestand wächst stetig; in einem der letzten Quartale verbuchte das Unternehmen netto etwa 170 Bestellungen. Der kombinierte Auftragsbestand beider Flugzeughersteller entspricht etwa einem Jahrzehnt bereits verkaufter Produktion. Damit setzt Airbus seinen jüngsten Erfolgskurs fort. Boeing im jährlichen Jetrennen überholt.
Warum ist der Markt für eingleisige Lieferfahrzeuge so wichtig für den Wettbewerb im Liefersektor?
Das Absatzvolumen wird maßgeblich vom Wettbewerb zwischen den Schmalrumpfflugzeugen 737 MAX und A320neo bestimmt. Großraumflugzeuge wie die 787 tragen zwar auch zum Gesamtvolumen bei, doch der entscheidende Wettlauf um die Auslieferungen findet sich letztendlich bei den Single-Aisle-Flugzeugen, da diese in deutlich größeren Stückzahlen produziert werden. Wer die Produktionsraten am schnellsten steigern kann, gewinnt.
Welche Krisen haben Boeings Flugzeugauslieferungen beeinträchtigt?
Boeing wurde durch das Flugverbot für die 737 MAX, die Pandemie und eine Qualitätsprüfung nach dem Abriss eines Türverschlusses an einem Flugzeug im Flug zurückgeworfen. Diese Krisen ermöglichten es Airbus, jahrelang die Führung zu übernehmen. Die Nachfrage nach beiden Herstellern ist jedoch weiterhin hoch, da Fluggesellschaften nach wie vor Großraumflugzeuge bestellen. Philippine Airlines kauft 787 und A350.




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