Ein russischer Kampfjet der fünften Generation stürzte am 23. Juli westlich von Moskau ab. Der Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz und überlebte; das Flugzeug wurde zerstört.
Russische Medien identifizierten den Jet als einen Suchoi Su-57, Das neueste Tarnkappenjägerflugzeug des Landes. Das Verteidigungsministerium bestätigte den Verlust eines Flugzeugs bei einem Trainingsflug, nannte aber nicht den genauen Typ.
Kurzinfo
- Flugzeug: Suchoi Su-57 Felon (laut russischen Medien; nicht vom Verteidigungsministerium bestätigt)
- Datum: 23. Juli 2026
- Standort: Bezirk Odinzowo bei Swenigorod, ca. 65 km westlich von Moskau
- Crew: Pilot rettete sich mit dem Schleudersitz und überlebte; keine Verletzungen am Boden gemeldet.
- Artillerie: Laut Verteidigungsministerium befindet sich niemand an Bord.
- Angegebener Grund: Vorläufige “technische Störung” (wird untersucht)
Was Russland sagte
Das Verteidigungsministerium beschrieb den Verlust in kurzen, sachlichen Worten und nannte eine vorläufige Ursache.
Das Ministerium fügte hinzu, dass das Flugzeug unbewaffnet war und die vorläufige Ursache ein technischer Defekt war. Es nannte den Flugzeugtyp nicht. Russische Medien und Experten für Verteidigungsfragen berichteten, es handele sich um eine Su-57, die im Bezirk Odinzowo bei Swenigorod, nahe dem Luftwaffenstützpunkt Kubinka westlich der Hauptstadt, abgestürzt sei.
Warum eine einzelne Niederlage so heraussticht
Die Su-57 wird in geringen Stückzahlen gebaut. Schätzungen aus öffentlich zugänglichen Quellen gehen von nur wenigen Dutzend einsatzbereiten Flugzeugen aus, daher ist ein einzelner Totalausfall für ein Programm, das nur langsam die Serienproduktion erreicht hat, verhältnismäßig bedeutsam.
Das russische Ermittlungskomitee leitete ein Verfahren zum Absturz ein, ein üblicher Schritt nach Unfällen mit Militärflugzeugen. Das Überleben des Piloten ist die einzige unbestreitbare Tatsache in einem Fall, in dem – wie so oft bei russischen Zwischenfällen – die offizielle Darstellung nur wenige Details enthält.
Quellen: Russisches Verteidigungsministerium (via RIA Novosti und TASS); Reuters; The Aviationist; Aviation Safety Network.




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