Betrachtet man fast jedes Düsenverkehrsflugzeug, befinden sich die Triebwerke an einer von zwei Stellen: entweder unter den Tragflächen oder am Heck. Schauen Sie sich nun die VFW-614 an. Ihre beiden Triebwerke sitzen auf Pylonen. oben of the wings — a layout almost no other airliner in history has ever used.
It was West Germany’s first jet airliner, and one of the most quietly radical designs of the 1970s. It was also a commercial disaster. Both facts are worth remembering.
| Flugzeug | VFW-Fokker 614 |
| Unterscheidung | Erstes in Westdeutschland gebautes Düsenverkehrsflugzeug |
| Motoren | Zwei Rolls-Royce/SNECMA M45H, montiert über den Tragflächen |
| Erster Flug | 14. Juli 1971 |
| Gebaut | Nur 19 Flugzeuge |
Warum sind die Motoren oben angebracht?
Es war kein Marketinggag. Die VFW-614 war als kleines, robustes Regionalflugzeug konzipiert, um die Aufgabe zu erfüllen, die die alternde Douglas DC-3 in den 1960er-Jahren noch immer bewältigte: kurze Flüge zu kleinen, teils unbefestigten Flugplätzen. Die Anordnung der beiden Turbofan-Triebwerke über den Tragflächen erfüllte diesen Zweck mit nüchterner deutscher Logik.
Up there, the engines were kept well clear of stones and debris thrown up from unpaved runways — a real hazard for low-slung underwing engines. The layout also avoided the structural weight penalty of hanging engines off the rear fuselage, and it let the cabin sit low to the ground so passengers and freight could be loaded without tall airstairs or special equipment. Every strange choice had a reason.
Ein holpriger Start
The first of three prototypes flew on 14 July 1971 — and, unusually, that flight was also the very first time the M45H engine had ever been airborne, having skipped the usual flying test-bed stage. Then came disaster. On 1 February 1972 the first prototype, D-BABA, was lost to elevator flutter; two of the three crew survived, but the airframe was destroyed and confidence in the programme took a heavy blow.
Deliveries eventually followed. Denmark’s Cimber Air put the type into service in 1975; France’s Touraine Air Transport became the largest operator with eight; the West German Luftwaffe flew three as VIP transports until 1999. But the numbers never grew.
Vom Markt geschlagen, von der Wissenschaft gerettet
Es wurden lediglich neunzehn VFW-614 gebaut. Das Flugzeug kam mitten in die Ölkrise der 1970er-Jahre und einen harten Wettbewerb, die Lufthansa zeigte wenig Interesse, die Wirtschaftlichkeit erwies sich als unzureichend, und die Produktion wurde 1977 eingestellt. Mit der Auflösung der VFW im Jahr 1981 verlor der Flugzeugtyp seine Unterstützung und verschwand stillschweigend aus den Flotten der Fluggesellschaften.
Yet the story has a graceful epilogue. The German aerospace research agency DLR took one VFW-614 and rebuilt it as “ATTAS,” a flying laboratory used to test fly-by-wire controls and flight-research systems for decades, into the 2010s. The over-wing engine never caught on for airliners — though decades later the HondaJet business aircraft would revive the idea — but the VFW-614 remains a small monument to doing the unconventional thing for entirely sensible reasons.
Quellen: Deutsches Museum; DLR; Wikipedia.
Verwandte Fragen
Um welches Flugzeug handelte es sich bei der VFW-614?
Die VFW-Fokker 614 war das erste Düsenverkehrsflugzeug Westdeutschlands, ein kleiner Regionaljet der 1970er-Jahre, der sich durch die Anordnung seiner beiden Triebwerke an Pylonen über den Tragflächen auszeichnete – eine Bauweise, die fast kein anderes Verkehrsflugzeug je zuvor verwendet hat. Der Erstflug fand am 14. Juli 1971 statt. Das Flugzeug war ein stilles, aber radikales Design und ein kommerzieller Misserfolg; es wurden lediglich 19 Maschinen gebaut.
Warum waren die Motoren der VFW-614 auf den Tragflächen montiert?
Es handelte sich nicht um eine Spielerei. Die VFW-614 war als robuster Regionaljet für kurze Flüge auf kleinen, teils unebenen Flugplätzen konzipiert und sollte Flugzeuge wie die alternde Douglas DC-3 ersetzen. Die Anordnung der beiden Rolls-Royce/SNECMA M45H-Turbofan-Triebwerke über den Tragflächen schützte diese vor Steinschlag und aufgewirbeltem Schutt von unebenen Start- und Landebahnen und ermöglichte einen niedrigen Kabinenboden für einfaches Ein- und Aussteigen.
Wie viele VFW-614 wurden gebaut?
Es wurden lediglich neunzehn VFW-614 gebaut. Die Flugzeuge kamen mitten in die Ölkrise der 1970er-Jahre und einen harten Wettbewerb; die Lufthansa zeigte wenig Interesse, und die Wirtschaftlichkeit ließ zu wünschen übrig. Zu den Betreibern gehörten die dänische Cimber Air, die französische Touraine Air Transport und die westdeutsche Luftwaffe, die bis 1999 drei Maschinen als VIP-Transportflugzeuge einsetzte. Die Produktion wurde 1977 eingestellt.
Warum scheiterte die VFW-614 kommerziell?
Die VFW-614 scheiterte eher am Markt als am Konzept. Sie wurde inmitten der Ölkrise der 1970er-Jahre und eines intensiven Wettbewerbs in Dienst gestellt. Ein Prototypenabsturz 1972 aufgrund von Höhenruderflattern erschütterte das Vertrauen, und das mangelnde Interesse der Lufthansa beeinträchtigte die Verkaufszahlen. Nach der Auflösung des Herstellers VFW im Jahr 1981 verlor der Flugzeugtyp an Unterstützung und verschwand nach nur 19 Exemplaren aus den Flotten der Fluggesellschaften – im Gegensatz zu langlebigen Konstruktionen wie der VFW-614. Boeing 747.
Was war das Besondere an den westdeutschen Luftfahrtprojekten dieser Zeit?
Das Nachkriegsdeutschland produzierte beim Wiederaufbau seiner Luft- und Raumfahrtindustrie mehrere kühne, unkonventionelle Flugzeuge, vom über den Tragflächen angebrachten Triebwerksflugzeug VFW-614 bis hin zum Senkrechtstarter. VFW VAK-191B Jagdbomber. Diese Konstruktionen wählten oft aus völlig vernünftigen technischen Gründen den unkonventionellen Weg, selbst wenn der Markt oder die Physik letztendlich gegen sie sprachen.




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