Unser berühmtester Pilot

Yves Rossy, besser bekannt als der "Jetman", ist ein ehemaliger Schweizer Kampfpilot der Schweizer Luftwaffe, der militärische Kampfflugzeuge wie die britischen flog. Hawker Hunter, die französische Dassault Mirage III und die amerikanische Northrop F-5 Tiger II. Die Schweizer Luftwaffe war damals keine Berufsluftwaffe, daher wurden viele ihrer Piloten später Linienpiloten (andere waren Landwirte oder Metzger!). Auch Yves Rossy wurde Linienpilot und flog die Boeing 747 für Swissair.

Vom Kampfpiloten zum Jetpiloten

Während seiner Zeit als Linienpilot begann Yves, ein Tragflächensystem zu entwickeln, das von RC-Flugzeugturbinen angetrieben wird. Er startete die Triebwerke eines Hubschraubers und eines Flugzeugs, und sobald diese warmgelaufen waren, sprang er wie mit einem Fallschirm ab und entfaltete die Tragfläche vollständig. Im Notfall konnte er die Tragfläche abwerfen; sowohl er als auch seine Tragfläche verfügten über einen eigenen Fallschirm (und eine Schwimmhilfe für den Fall, dass er über Wasser flog).Yves "Jetman" Rossy

Schwer zu fliegen

Da dies eine neue Art des Fliegens ist, musste Yves alles von Grund auf lernen. Schnell merkte er, dass er extrem vorsichtig mit seinen Körperbewegungen sein musste. Wenn er sich beispielsweise zu schnell umsah und den Kopf zu schnell bewegte, konnte er leicht die Kontrolle verlieren. Es erforderte also höchste Sensibilität. Yves widmete seinem Hobby bald so viel Zeit, dass er seinen Job als Pilot bei Swiss International Airlines (der Nachfolgerin von Swissair) kündigte. Nachdem er für Breitling und im Formationsflug mit dem Breitling Jet Team geflogen war, wird er nun von Dubai gesponsert und nennt sich "Jetman Dubai".
Yves Rossy

Yves Rossy

Der Jetman liebt es immer noch, Kampfjets zu fliegen.

Yves fliegt gelegentlich auch mit MiGFlug-Kunden – in der Schweiz. Dort gibt es noch einige flugfähige Hunter-Doppelsitzer, und Yves besitzt noch die entsprechende Musterberechtigung. Er fliegt diesen historischen Jagdbomber mit großer Begeisterung. Die Schweizer Luftwaffe setzte den Unterschalljet noch bis 1994 ein! Die Kunden von MiGFlug sind immer wieder begeistert von ihrem prominenten Piloten. Und das Tolle an Yves: Er ist ein unglaublich bescheidener und sympathischer Mensch – die Kunden fliegen einfach sehr gerne mit ihm. Die Flüge mit der Hawker Hunter starten üblicherweise in Sitten oder auf dem atemberaubenden Bergflugplatz St. Stephan. Haben Sie Interesse, mit Jetman zu fliegen? Kontaktieren Sie uns.

Verwandte Fragen

Wer ist Yves "Jetman" Rossy?

Yves Rossy, bekannt als "Jetman", ist ein Schweizer Pilot und ehemaliger Kampfpilot der Schweizer Luftwaffe, der durch die Erfindung eines jetbetriebenen Flügels Berühmtheit erlangte. Nach seinem Militärdienst flog er Verkehrsflugzeuge und entwickelte und flog anschließend seinen starren Carbonflügel, der von kleinen Strahlturbinen angetrieben wurde.

Welches Flugzeug flog Yves Rossy bei der Schweizer Luftwaffe?

Bei der Schweizer Luftwaffe flog Yves Rossy die britische Hawker Hunter, die französische Dassault Mirage III und die amerikanische Northrop F-5 Tiger II. Die Schweizer Luftwaffe war damals eine Miliz, daher gingen viele Piloten nebenbei zivilen Berufen nach. Rossy bildete später andere Piloten aus, und Sie können darüber lesen, ob Im Prinzip kann jeder einen Kampfjet fliegen..

Wie funktioniert der düsengetriebene Flügel von Yves Rossy?

Rossys Flügel ist ein starrer Kohlefaserflügel, der mit Modellflugzeug-Düsenturbinen ausgestattet ist. Er wird von einem Hubschrauber oder Flugzeug in die Luft gebracht, startet die Triebwerke, lässt sich dann fallen und öffnet den Flügel, um motorisiert zu fliegen. Körperbewegungen steuern ihn, und sowohl er als auch der Flügel sind mit Notfallfallschirmen ausgestattet.

Warum wird Yves Rossy "Jetman Dubai" genannt?

Rossy nahm den Namen "Jetman Dubai" an, nachdem das Emirat Dubai sein Sponsor geworden war. Zu Beginn seiner Nurflüglerkarriere wurde er vom Uhrenhersteller Breitling unterstützt und flog vor der Partnerschaft mit Dubai gemeinsam mit dem Breitling Jet Team in Flugshows.

Mit welchen Flugzeugtypen flog Yves Rossy?

Rossy flog die Boeing 747 für Swissair und später für Swiss International Air Lines, die Nachfolgegesellschaft der Fluggesellschaft. Schließlich gab er die Linienfliegerei auf, um sich hauptberuflich der Entwicklung und dem Einsatz seines strahlgetriebenen Flügels zu widmen.

Fliegt Yves Rossy noch Kampfjets?

Ja. Rossy besitzt immer noch eine Musterberechtigung für die Hawker Hunter und fliegt gelegentlich zweisitzige Hunter in der Schweiz, manchmal auch für MiGFlug-Kunden. Falls Sie sich das gefragt haben… Warum Passagiere einen Kampfjet nicht alleine fliegen können, Zweisitzige Kampfflugzeuge wie die Hunter sind die Antwort.

Ähnliche Beiträge

1 Kommentar

  1. Emily

    Swiss International Airlines hat einen passionierten Piloten verloren! Es ist erstaunlich, wie sehr sich Menschen für die Luftfahrt begeistern; er hat sich seinen Spitznamen “Jetman” redlich verdient.”

    Antworten

Kommentar Schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert